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Predigt zu Johannes 21, 15-19
am 16. Sonntag nach Trinitatis – Thema: „Umgang mit eigenen Fehlern“ 

Predigt zu Johannes 21,15-19 16 Sonntag nach Trinitatis Umgang mit Fehlern Lukas 17,11-19 12 Sonntag nach Trinitatis Lasten Ballast des Lebens belastet beschwert erdrückt durch Schuld und SündenDie Frage in dieser Predigtreihe lautet: Wie gehen wir am besten mit all den Dingen um, die wir in der Vergangenheit erlebt haben? Wir nehmen alles Erlebte bewusst oder unbewusst mit in die Zukunft. Die Frage ist nur, ob es Ballast wird, den wir mitschleppen müssen, oder ob es Reichtum wird, der uns hilft, das Leben besser zu gestalten. Wie können wir also das Beste aus dem machen, was wir aus der Vergangenheit mitnehmen?

Heute soll es um den Umgang mit unseren Fehlern gehen.

Wir haben alle das Ziel im Leben, ein sinnvolles und gutes Leben zu haben.

Was es für den Einzelnen bedeutet, ist unterschiedlich, zum Beispiel Selbstwertgefühl zu haben und glücklich zu sein, Möglichkeiten zu haben, das Leben zu gestalten, die Probleme des Lebens bewältigen zu können und in die Ewigkeit zu kommen. Dafür tun wir alles, setzen unsere ganze Kraft, Gaben und Fähigkeiten ein, was wir gelernt haben, unsere Schulbildung, beruflichen Erfolg, angesehen sein, Beziehungspflege, unsere Freundschaften und vieles mehr. Alles soll uns dabei helfen, unser Ziel zu erreichen. Manchmal haben wir das Gefühl, wir haben es ein bisschen erreicht, mal mehr, mal weniger und je nach Erfolg sind wir glücklich oder unglücklich.


Dagegen stehen nun unsere Fehler, wodurch wir uns behindern, ein sinnvolles und gutes Leben zu führen.

Sie gefährden den Erfolg. Viele bemerken wir, aber wahrscheinlich genauso viele bemerken wir gar nicht. Manche sind klein, sie haben wenig Folgen und sind schnell wieder vergessen, zum Beispiel ein falsches Wort oder wenn wir uns in den Finger schneiden. Es können aber auch größere vorkommen, die wir vielleicht erst viel später bemerken und bei denen auch die Folgen erst später zu spüren sind, zum Beispiel die Berufswahl oder Entscheidungen im Berufsleben, eine falsche Entscheidung bei der Partnerwahl oder Fehler in der Kindererziehung. Das sind die Fehler, die wir machen.

Dann gibt es noch die Dinge an uns, die wir selbst oder andere bei uns als Fehler ansehen

als Makel, die wir haben. Jemand ist vielleicht schnell aufbrausend oder phlegmatisch, faul oder zu ehrgeizig, hat Probleme in der Familie in Gegenwart oder Vergangenheit, ist ein schlechter Schüler, der nicht lernen kann, oder kann bestimmte Dinge nicht so, wie man es von ihm erwartet.

So steht beides gegenüber für unser Ziel, ein gutes und sinnvolles Leben zu haben: die eigene Kraft und Erfolge und die Fehler und Makel. Was ist stärker, was gewinnt?  

Uns begleitet die Angst, wenn wir zu viele Fehler machen oder zu viele negative Dinge an uns entdeckt werden, die in den Augen anderer Menschen als Makel gelten, dass es dann immer schwieriger wird, das Ziel zu erreichen.

Predigt zu Johannes 21,15-19 Umgang mit eigenen Fehlern Angst Versagen So stehen wir in ständigem Kampf zwischen Erfolg und Fehler!

Deshalb haben wir viele Methoden entwickelt, um unsere Fehler zu verdecken, aber wir selbst kennen sie. Als Christen hoffen wir auf Vergebung, dass Gott unsere Fehler ausbügelt, und dann geht es so weiter, aber das geht nicht.

Wir haben das Ziel vor Augen! Wenn wir aber dabei auf unsere Möglichkeiten, Gutes zu tun, Erfolge zu haben und auf unsere guten Eigenschaften vertrauen, dann werden wir auch die Fehler, die wir haben oder machen nicht los und haben die Folgen mit uns herumzuschleppen.

Es gibt nur einen Weg, wie wir von der Last der Fehler und ihrer Folgen frei werden können: Das ist der Weg des Glaubens, der liebenden Hingabe an Jesus Christus.

Am Beispiel von Petrus wollen wir dem ein bisschen nachgehen:

Petrus hatte eine bescheidene berufliche Existenz, bevor er Jesus kennenlernte. Damit hätte er ein bisschen glücklich werden können. Dann hatte er seinen Beruf aufgegeben, weil er gehofft hatte, er würde mit Jesus, das Ziel, ein sinnvolles und glückliches Leben zu haben, besser erreichen, vielleicht als Minister in der Führungsriege Jesu, denn er war ein führender Jünger. Die Chancen standen nicht schlecht. Aber dann beging er einen großen Fehler: Er hatte Jesus verleugnet, die Freundschaft verraten, und dabei war er so davon überzeugt, ein guter Nachfolger Jesu zu sein. Als Jesus nun tot war, hatte er gar nichts mehr und erfragte sich, ob es ein Fehler gewesen war, die berufliche Existenz aufzugeben. Als Jesus auferstanden war, war für ihn die große Frage, ob Jesus mit diesem großen Fehler noch etwas mit ihm zu tun haben wolle.

Welche Chancen hatte er noch? Er hatte Angst, dass seine Fehler sein Leben zerstören würden, dass es nun immer schwerer werden würde, das Ziel noch zu erreichen.

Predigt zu Johannes 21,15-19 Umgang mit eigenen Fehlern 16 Sonntag nach Trinitatis Lukas 17,11-19 12 Sonntag nach Trinitatis Lukas 15, 11-24 Fussball und Glaube Epheser 6,10-18 Fussball und Glaube Gemeinde Fussballweltmeisterschaft 2026 Mannschaftssport Jesus und seine Mannschaft Vergebung Johannes 15,9 Sonntag Kantate Konfirmation Glaube macht den Unterschied 15,12 1. Sonntag nach Ostern Quasimodogeniti Konfirmation Liebe Kreuz Jesus ChristusNun begegnet er Jesus. Darüber wird in Johannes 21, 15-19 berichtet.

15 Da sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr, als mich diese lieb haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Lämmer! 16 Spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe! 17 Spricht er zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe! 18 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wo du hinwolltest; wenn du aber alt bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und führen, wo du nicht hinwillst. 19 Das sagte er aber, um anzuzeigen, mit welchem Tod er Gott preisen würde. Und als er das gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!

Jesus redet nicht von den Fehlern, oder von seinen früheren guten Taten, sondern lenkt seine Gedanken in eine andere Richtung und fragt. „Hast du mich lieb?“

Mit diesem einfachen Satz fragt Jesus Petrus: Petrus, wenn es darum geht, dass du ein gutes und sinnvolles Leben hast, willst du dann weiter auf das hoffen, was du kannst und bist und dabei deine Fehler mit deinen Pluspunkten ausgleichen, oder willst du meinen Weg gehen, durch meine Liebe zu dir und deiner Liebe zu mir, dass du mir vertraust und dein Leben in meine Hand gibst, mit allem, deinen Gaben und Fähigkeiten und deinen Fehlern und was sonst alles nicht so hundertprozentig ist? Liebst du mich so sehr, dass du mir alles gibst, dein ganzes Leben, dann werde ich dich gebrauchen und dir ein gutes und sinnvolles Leben geben, nicht so wie du es dir vorstellst oder was andere Menschen meinen, sondern ein gutes und sinnvolles Leben nach meinem Plan.

Es ist eine Frage des Vertrauens:

Vertraue ich auf meine Pläne für ein gutes und sinnvolles Leben, meine Kräfte, dass ich gut bin, dann zählen auch meine Fehler und ich muss die Folgen meiner Fehler mit mir herumschleppen, mein ganzes Leben lang bis ins Gericht Gottes, oder vertraue ich auf Christus, dass er einen guten Plan für mich hat, auf seine Kraft,             und darauf dass sein Weg mit mir gut ist, dann haben meine guten Taten und auch meine Fehler keine Bedeutung mehr, weder für Gott, noch für mein Leben hier, noch für die Ewigkeit, sondern nur noch das, was er tut und ist und was er will für dieses Leben und für die Ewigkeit.

Dann bin ich frei. Das ist Vergebung! Es hat keine Bedeutung mehr. Das ist Gnade!

Für mich hat dann nur noch Christus Bedeutung. Dann kann ich anfangen, Gutes zu tun, nicht weil ich gut sein will, sondern weil ich Jesus von ganzem Herzen liebe. Darum will ich mein Bestes geben. Was mich anspornt ist nicht mehr mein Leben, sondern die Liebe zu ihm. Dann muss ich keine Angst mehr haben vor neuen Fehlern. Wenn ich Fehler mache, dann kann ich ruhig darüber nachdenken und lernen, dass ich es nächstes Mal besser mache.

Als Christen leben wir oft so, dass wir, wenn es um die Ewigkeit geht, auf Gott vertrauen und wenn es um das Leben hier geht, doch lieber auf uns selbst, aber das geht nicht.

Predigt zu Johannes 21,15-19 Umgang mit eigenen Fehlern 16 Sonntag nach Trinitatis Hiob 1,21 Umgang mit Trauer Tor Verlust Traurigkeit Mission Sendung im Auftrag Jesus Christus im Herzen Predigt zu Psalm 13,6 Jubiläum Konfirmation 16 Sonntag nach Trinitatis Jeremia 31,3 5. Sonntag nach Trinitatis 1. Petrus 1, 3-12 Sonntag Rogate Hoffnung Glaube Liebe Herz auf grünem Untergrund Hintergrund von Gott geliebt Herz öffnenWir können und müssen uns entscheiden, worauf wir vertrauen wollen: Entweder wir vertrauen uns und schleppen die Last mit, oder wir vertrauen Jesus, lieben ihn, geben unser Leben in seine Hand, dann sind wir frei.

Dass wir immer wieder feststellen, dass es mit unserem Vertrauen nicht so weit her ist, damit haben wir unser ganzes Leben zu tun, aber die Grundentscheidung müssen wir fällen. Dann können wir jeden Tag neu anfangen.

Predigt zu Johannes 21, 15-19
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Predigt zu Johannes 21, 15-19 am Sonntag Misericordias Domini

Zunächst möchte ich Ihnen eine Geschichte von zwei Freunden erzählen:

Sie waren fast immer zusammen, hielten zusammen, vertrauten sich und hatten sich auch Treue versprochen. Doch dann bekam die Freundschaft einen Riss: An einer Stelle hätte das Festhalten an der Freundschaft schwere Nachteile bedeutet. Der eine hielt dazu, der andere sagte: Den kenne ich nicht. In einer Freundschaft ist das das Schlimmste, was passieren kann. Wie sollten diese beiden Freunde sich wieder begegnen?
Diese Geschichte könnte so ähnlich an jeder Stelle in der Welt geschehen. Hier geht es um die Freundschaft zwischen Petrus und Jesus.

Rufen wir uns kurz in Erinnerung, was passiert war:

Petrus war mit Jesus gegangen und hatte alles aufgegeben, weil er ihm vertraute. In diesem Vertrauen war er sogar über das Wasser gegangen und hatte auch sonst viel mit Jesus erlebt. Doch dann wurde Jesus gefangengenommen. Jesus hatte zu seinen Jüngern gehalten und sie nie aufgegeben. Petrus hatte noch gesagt: „Und wenn ich mit dir sterben müsste, ich halte zu dir.“ (Matthäus 26, 35) Aber dann hatte er ihn verraten.

Nun trafen sie sich nach der Auferstehung wieder. Was würde geschehen? Wie würden sie die Geschichte weiterschreiben? Wir lesen dazu aus dem Johannesevangelium 21, 15-19:

Predigt zum Lesen Johannes 21 Jesus Petrus Schafe
Foto: Martina Heins

15 Da sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr, als mich diese lieb haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Lämmer! 16 Spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe! 17 Spricht er zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe! 18 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wo du hinwolltest; wenn du aber alt bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und führen, wo du nicht hinwillst. 19 Das sagte er aber, um anzuzeigen, mit welchem Tod er Gott preisen würde. Und als er das gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!

Ich kann mir vorstellen, dass Petrus Angst gehabt hat:

Einerseits war er voll Freude über die Auferstehung Jesu, andererseits muss ihn die Frage beschäftigt haben, wie Jesus nach seinem Verrat reagieren würde. Jesus hätte genug Grund gehabt Petrus zu verurteilen, böse und verärgert zu sein und ihm deutlich zu machen, dass er als Jünger nun nicht mehr zu gebrauchen sei. Aber Jesus macht ihm keine Vorhaltungen wegen des Verrats. Er bezweifelt auch nicht den Charakter von Petrus oder seine Fähigkeiten. Er geht gar nicht auf das ein, was in der Vergangenheit war, sondern fragt Petrus, wie er denn jetzt und in Zukunft zu ihm steht.

Und dabei stellt Jesus ihm nur diese eine Frage: „Hast du mich lieb?“

Steht unsere Freundschaft, deine und meine Liebe jetzt und für die Zukunft? Denn darauf kommt es Jesus an.

Wie mag es Petrus ergangen sein mit dieser Frage?

Hat er sich geschämt, und war ihm das alles unangenehm? Ihm muss deutlich geworden sein: Jesus will mich nicht, weil ich besonders gut und mutig bin, denn das bin ich nicht, ich habe versagt, aber er will mich, weil er die Gemeinschaft der Liebe mit mir will.

Und nun kommt Jesus auch auf uns zu und stellt diese einfache Frage: Hast du mich lieb?

Er schaut uns dabei an und sieht durch unsere gute Maske hindurch, sieht, dass wir einmal „Ja“ zu ihm gesagt haben, aber auch wie oft wir weggelaufen sind von ihm. Wenn er uns so anschaut, merken wir, dass wir vor ihm eigentlich nicht bestehen können. Und dann kann auch in uns die innere Unruhe entstehen: Wie geht er mit uns um? Straft er und sagt: Du hast selber schuld? Wertet er uns ab und sagt: Du bist nur noch für minderwertige Aufgaben zu gebrauchen?
Aber Jesus fragt nur: Hast du mich lieb?

Und jeder, der das von Jesus hört, muss diese Frage für sich selbst beantworten.

Da geht es nicht um das, was wir vorzeigen können vor anderen Menschen, um unserer Selbstrechtfertigung mit dem Hinweis auf andere, dass die auch nicht besser sind, oder unseren Hinweis darauf, dass wir uns in Zukunft bemühen werden, es besser zu machen. Sondern es geht nur um diese eine Frage: Hast du mich lieb? In unserem Glauben geht es zuallererst und vor allem um diese eine Frage.
Wenn ich zu Jesus gehören will, den Halt und Trost erfahren will, seine Gegenwart spüren will, aus dem Gebet Kraft schöpfen will, in die Ewigkeit will, dann muss ich diese eine Frage, wie Petrus, beantworten.

Predigt zum Lesen Johannes 21 Matthäus 25 Herz Kreuz Liebe Jesus PetrusGlaube Hoffnung
Foto: Martina Heins
Predigt zum Lesen Johannes 21 Jesus Petrus Schafe
Foto: Martina Heins

Petrus antwortet 3 mal: „Ja, Herr,
ich habe dich lieb!“

Und jedes Mal beauftragt ihn Jesus:
Weide meine Lämmer!

Kümmere dich um die, die mich auch lieben und zu mir gehören. Ich vertraue dir und vertraue dir etwas Wichtiges an. Und wenn wir diese eine Frage von Herzen beantworten, dann sagt Jesus das auch zu uns: Ich vertraue dir und vertraue dir etwas Wichtiges an, nämlich meine Menschen.

Besuch die Alten, kümmere dich um die Jugendlichen, sei bei den Kranken und Einsamen, erzähle vom Glauben, gib deinen dir nahestehenden Menschen meine Liebe weiter, bereichere den Gottesdienst durch deine Musik und deine Gesang im Chor oder durch einen Dienst an anderer Stelle. Tu etwas, setz dich dafür ein, dass die Menschen durch dich etwas von mir erfahren und bei mir bleiben.

Das sagt Jesus auch zu Ihnen. Er will Sie gebrauchen!

Wenn Jesus uns gebrauchen will, dann fragt er nicht: Wie lange bist du schon dabei in der Gemeinde, welche Fähigkeiten, Studien kannst du vorweisen, welche Position hast du? Sondern er fragt zuerst: Hast du mich lieb?
Zuerst fragt er die, die in der Gemeinde eine leitende Position haben, die
Pastoren, Kirchenvorsteher, Gruppenleiter und dann alle die, mitarbeiten wollen am Reich Gottes, jeden Christen.
Was unsere Kirche zuerst braucht, sind nicht studierte Leute oder Menschen mit besonderen Fähigkeiten, sondern Menschen, die sagen: Ich liebe Jesus von ganzem Herzen und möchte für ihn und in seinem Auftrag mein Bestes geben!
Und die bereit sind, dafür auch Nachteile in Kauf zu nehmen. Petrus konnte noch viele Jahre etwas für Jesus tun, aber am Ende kostete es sein Leben.

Nehmen Sie diese Frage Jesu mit und bewegen Sie sie in Ihrem Herzen: Jesus fragt auch Sie: Hast du mich lieb?
Predigt zu Johannes 21, 15-19
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