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Predigt zu Jesaja 54, 7-10 am Sonntag Lätare

Wieso hilft Gott mir nicht?

Warum bleibt Gott fern, ich fühle ihn nicht? Warum bestraft Gott mich, was habe ich Schlimmes getan? Vielleicht kennen Sie diese Fragen und Zweifel. Oder haben Sie schon einmal gedacht: Das ist die Strafe für das, was ich getan habe!
Ist Gott wie ein Polizist, der ständig Strafzettel verteilt, wenn wir etwas falsch machen?

Lässt Gott uns allein oder straft Gott? Kann Gott ein strafender Gott sein oder ist er nur Liebe?

Früher wurde viel mit Gottes Strafe gearbeitet:

In der Erziehung wurde häufig und auch heute noch Gottes Strafe als Unterstützung für die eigene Erziehung herangezogen. Bei Besuchen habe ich mehrfach erlebt, dass Eltern zu ihren Kindern sagten: Benehmt euch, der Pastor ist da! So als würde der Pastor anschließend alles Gott oder dem Weihnachtsmann erzählen. Ich erzähle gerne den Witz von „Klein Fritzchen: „In der Schule fragt die Lehrerin Klein Fritzchen. „Was hast du wieder angestellt?“ Klein Fritzchen antwortet: „gar nichts!“ Auch nach wiederholter Nachfrage leugnet Klein Fritzchen alles. Da zieht die Lehrerin Gott zu Hilfe und sagt: „Klein Fritzchen, vor mir kannst du das verheimlichen, aber Gott sieht alles.“ Darauf antwortet Klein Fritzchen: „Das mag sein, aber Gott petzt nicht.“ Gott dient dann als der erhobene ermahnende Zeigefinger.

Predigt zu Jesaja 54
Foto: Martina Heins

Auch in Predigten wurden mit der Androhung der Strafe Gottes Menschen gefügig gemacht. In der mittelalterlichen Kunst, die heute in Kirchen und Museen bewundert wird, wird Gott häufig so dargestellt und auch Jesus erscheint als knallharter Richter. In einer Ablassszene in dem Film über Martin Luther wird das sehr anschaulich dargestellt.

Auch heute sagen manche sehr schnell: Das ist die Strafe Gottes!

So gilt Aids dann als Strafe Gottes für sexuelle Freizügigkeit, die Finanzkrise als Strafe für die Geldgier, die Umweltprobleme als Strafe für übermäßigen Konsum, persönliche Probleme und Krankheiten als Strafe für ein persönliches Fehlverhalten und gesamtgesellschaftliche Krisen oder eine Pandemie als Strafe für kollektives Fehlverhalten und Gottvergessenheit.

Andere wiederum beteuern lautstark: Strafe Gottes gibt es seit Jesus nicht mehr.

So kann man heute nicht mehr reden. Strafe gilt als verpönt, als unmodern und unpädagogisch. Doch Strafe gibt es heute auch noch, zum Beispiel für Steuer- und Verkehrssünder und andere Kriminelle, in der Schule durch Strafarbeit oder Schulverweis, am Arbeitsplatz von der Mahnung über die Abmahnung bis hin zur Entlassung. Und auch in der privaten Erziehung spielt Strafe noch eine Rolle durch Taschengeldentzug, Hausarrest, Putzarbeiten oder anderes. Ohne Strafe geht es anscheinend heute auch nicht.

Dabei kann es sehr unterschiedliche Motive für „Strafe“ geben:

aus Rache und mit Wut nach dem Motto „der muss leiden für das, was getan hat“; als Wiedergutmachung für entstandenen Schaden im Sinne von ausgleichender Gerechtigkeit; als Schutz der Guten vor den Bösen, damit der Böse nicht noch mehr Schaden anrichtet; als Erziehungsmittel, um ein positives Ziel zu erreichen.

Was sagt die Bibel über Gottes Strafe?

Im Alten Testament finden wir alle diese Motive für Strafe, vor allem aber die letzten beiden.

Manchmal wird von der Strafe Gottes geredet, indem Gott aktiv eingreift, zum Beispiel durch Naturereignisse wie bei den Plagen oder Gott beauftragt oder gebraucht Menschen, um die Strafe auszuführen. Oft wird Gottes Strafe auch darin gesehen, dass Gott seinen Schutz entzieht und die Menschen die Konsequenzen ihres eigenen Handelns erleiden müssen, so wie es in unserem Text aus Jesaja 54, den wir jetzt lesen, heißt, dass Gott sein Volk eine Zeitlang verlassen hat.

7 Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. 8 Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser. 9 Ich halte es wie zur Zeit Noahs, als ich schwor, dass die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde gehen sollten. So habe ich geschworen, dass ich nicht mehr über dich zürnen und dich nicht mehr schelten will. 10 Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.

Die Vorgeschichte zu diesem Abschnitt kann man so kurz zusammenfassen:

Gott hat das Volk auserwählt, damit es Gottes Heilsplan für die Menschen lebt und umsetzt, aber das Volk weicht immer wieder von Gott ab, lebt nicht nach seiner Bestimmung, sondern geht seine eigenen Wege. Darauf zieht Gott sich zurück, lässt es allein und schutzlos und Israel wird erobert, damit das Volk aus den Fehlern lernt, zu Gott zurückkehrt und auf dem Weg Gottes lebt. Einige, die nach Gottes Plan gelebt haben, werden als „Heiliger Rest“ von Gott geschützt.

Auch im Neuen Testament finden wir Geschichten, in denen von Gottes Strafe berichtet wird,

wie zum Beispiel in der Geschichte von Hannanias und Saphira in Apostelgeschichte 5, die vor Gott lügen und sterben, oder in Hebräer 12 heißt es: „Wen Gott liebt, den züchtigt er“.
Die Bibel kennt Gottes Strafe. Daran kommen wir nicht vorbei. Trotzdem sollten wir uns hüten, zu schnell zu sagen: Das ist die Strafe Gottes, weder in der Gesellschaft noch in unserem eigenen Leben und schon gar nicht über andere.

Gottes Wege sind oft ganz anderes als unsere, zum Beispiel:

Gott schlägt eine Tür zu, durch die wir gehen wollten, und verhindert die Umsetzung unserer Pläne. Wir empfinden es als Strafe, aber in Wirklichkeit ist es Gottes Liebe, um uns zu schützen.
Ein Mensch stirbt nach unserem Verständnis viel zu früh.  Wir empfinden es als Strafe oder als fehlende Hilfe Gottes, aber möglicherweise hat Gott diesen Menschen vor sehr viel Leid bewahrt.
Es läuft alles gut im Leben: Wir empfinden es als Geschenk Gottes, aber es kann auch sein, dass Gott uns alleine lässt und uns hochmütig werden lässt und in die Irre laufen lässt, damit wir dann erkennen, dass wir ihn brauchen.

Deshalb sollten wir immer vorsichtig sein mit zu schnellen Deutungen.

Gott sagt in Jesaja 55, 8-9: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, meine Wege nicht eure Wege.“
Und Paulus sagt von sich in 1. Kor. 13: „jetzt erkenne ich stückweise“

Was dann? Wie sollen wir umgehen mit unseren Fragen und Zweifeln?

Die richtige Antwort ist immer: Sich Christus zuwenden;

sich nach der Zuwendung, Gnade und Liebe ausstrecken, die uns in Jesus begegnet, wo wir vollkommen und grenzenlos geliebt werden.
Wenn wir auf das Kreuz schauen, dann sehen wir, wie weit seine Liebe geht. Und wenn wir im Vater Unser beten „Dein Wille geschehe“, dann vertrauen wir darauf, dass sein Wille gut ist für uns, auch wenn wir den Sinn nicht erkennen.

Denn bei allen Fragen, wie Gott mit mir umgeht, wie er zu mir steht, durch Christus gilt:

Das letzte Wort Gottes ist nie seine Strafe, das letzte und gültige Wort Gottes über uns ist seine Liebe und Gnade und Barmherzigkeit.
So lesen wir hier in Vers 10 die Zusage:

Predigt zu Jesaja 54
Foto: Martina Heins

„Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.“ Und in Jesus erhalten wir endgültige Zusagen durch seine Worte, seine Taten, sein Leiden und im Kreuz und seiner Auferstehung.

Predigt zu Jesaja 54
Foto: Martina Heins

Wer sich zu Christus hält, fällt nie aus dem Bund des Friedens, der Liebe und Gnade.

Martin Luther ist verzweifelt am Begriff der Gerechtigkeit Gottes, weil er wusste, dass er es nie schaffen würde, vor Gott ein gerechtes Leben zu führen. Doch dann entdeckte er: Diese Gerechtigkeit wird uns geschenkt durch Glauben und Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes, in Jesus Christus.
Wir können unsere Beziehung zu Gott und Gottes Beziehung zu uns als gut, schlecht, mittelmäßig  oder unterschiedlich empfinden; wir können Ereignisse in unserem Leben unterschiedlich deuten, zum Beispiel als Strafe oder Geschenk, aber:
Unsere Gefühle und Deutungen können uns täuschen. Darauf ist kein Verlass. Entscheidend in Gottes Beziehung zu uns, sind nicht unsere Gefühle und Deutungen, sondern Gottes Zusage, die er uns in Jesus, in seinem Wort gibt.

Wenn sie sich fragen oder denken: Ist Gott da, straft er mich, …,

dann schieben sie das beiseite und verlassen sie sich auf Gottes Zusage. Glauben Sie seinen Zusagen!
Wenn Luther voller Zweifel war, ob Gott ihn liebt, dann hat er sich auf die Zusage in der Taufe berufen und Luther war der Überzeugung, an der Tür zur Ewigkeit sagt Christus: Er hat zwar alle Gebote übertreten, aber er hängt an meinem Rockzipfel. Lass ihn durchschlupfen.
Wir sollen Gott nicht verharmlosen und aus ihn einen lieben, netten alten Onkel machen, aber durch Christus gilt: Sein Handeln gegenüber uns ist von der Liebe bestimmt.

Unser fester Grund im Leben ist nicht das, was wir tun, auch nicht unser Gefühl Gott oder Menschen oder uns selbst gegenüber, auch nicht unsere Deutungen und Gedanken, sondern die Zusage Gottes, die er uns in Jesus gibt. Das ist ein fester und unzerbrechlicher Grund.
Predigt zu Jesaja 54, 7-10
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Predigt zu Jesaja 54, 7-10 am Sonntag Lätare

Predigt zu Jesaja 54, 7 - 10 Regenbogen Gottes Zusagen und Verheißungen
Foto: Martina Heins
Predigt zu Jesaja 54, 7 - 10 Felsen Tockalgebirge Spanien Felsen stürzen ein felsenfest
Foto: Martina Heins

7 »Für eine kurze Zeit habe ich dich verlassen, aber voller Barmherzigkeit hole ich dich nun wieder heim. 8 Als der Zorn in mir hochstieg, habe ich mich für einen Augenblick von dir abgewandt. Doch ich habe Erbarmen mit dir, und ich höre nie auf, dich zu lieben. Das verspreche ich, der HERR, dein Erlöser. 9 Damals nach der großen Flut schwor ich Noah, dass nie mehr die ganze Erde überschwemmt werden sollte. Genauso schwöre ich nun dir, dass ich nicht mehr zornig auf dich sein will. Nie mehr werde ich dir drohen! 10 Berge mögen einstürzen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir wird nie erschüttert, und mein Friedensbund mit dir wird niemals wanken. Das verspreche ich, der HERR, der sich über dich erbarmt!«

 

 


Sind Sie schon einmal enttäuscht worden
,

zum Beispiel von einem Freund, der Ihnen nicht geholfen hat, als Sie Hilfe brauchten, vom Ehepartner, der sich innerlich zurückgezogen hat, von Kindern, Eltern oder anderen Menschen. Man hat vielleicht über Jahre viel in die Beziehung investiert, hat geholfen, wo man helfen konnte, und war da, wenn man gebraucht wurde. Wenn man dann zurückgewiesen wird, ist die Enttäuschung groß und es tut innerlich sehr weh.

So erging es Gott häufig mit dem Volk Israel.

Er hat im Laufe der Geschichte sehr viel investiert in die Beziehung zu seinem Volk, angefangen mit der Befreiung und dem Auszug aus Ägypten und dann mit vielen Hilfen, wenn das Volk von anderen Mächten bedroht wurde. Er hat dem Volk mit dem Land eine Lebensgrundlage gegeben und dafür gesorgt, dass es in Frieden und Wohlstand leben konnte. Doch das Volk hat sich immer wieder von ihm abgewandt und anderen Göttern, der eigenen Klugheit und politischen Bündnissen mehr vertraut als ihm. Gottes Hoffnung war, dass das Volk mit ehrlicher Treue und Gegenliebe auf seine Liebe und seine Wohltaten reagiert. Aber das geschah selten und nur bei wenigen Menschen.

Ergeht es Gott in unserer Zeit nicht ähnlich mit den Menschen?

Hat Gott uns nicht auch über viele Jahre Frieden und Wohlstand gegeben, Menschen, die uns begleiten und jedem persönlich Kraft und Begabungen, um das Leben positiv zu gestalten. Darüber hinaus hat Gott uns das Wichtigste überhaupt gegeben, die wunderbare Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus. Gibt es etwas Größeres, als durch Jesus die Liebe Gottes zu erfahren, in der neuen Freiheit der Kinder Gottes zu leben und die großartige Hoffnung auf die Ewigkeit zu bekommen? Und wie viele Menschen haben sich von Gott abgewandt und ihn in die Schublade der überflüssigen Dinge gelegt. Stattdessen vertrauen sie lieber auf ihre eigene Klugheit und Stärke, der materiellen Sicherheit oder anderen Religionen.

Predigt zu Jesaja 54, 7 - 10 5. Mose 6, 4-9 Kirchliches Leben Gottesdienst Gemeinde lebenPredigt zu 1. Korinther 9, 16-23 Römer 7, 14-25 2. Korinther 5 Karfreitag Hausandacht Kreuz Glauben Herz Liebe Jesus Freiheit
Foto: Martina Heins
Und wie ergeht es Gott mit Ihnen persönlich? Was meinen Sie? Kann er mit Ihrer Gegenliebe und Treue rechnen?

Wie reagiert Gott eigentlich auf die Enttäuschung, wenn wir ihn abweisen und nichts mit ihm zu tun haben wollen?

Gott kann enttäuscht, verärgert und zornig darauf reagieren. Das passt so gar nicht ins Bild vom lieben Gott, der alles mit sich gefallen lässt und sich dann noch freut, wenn jemand ihn braucht.

Aber wie sieht Gottes Reaktion auf die immer wiederkehrende Enttäuschung aus?

Die Antwort finden wir in den Versen 8b und 10:

8 b Doch ich habe Erbarmen mit dir, und ich höre nie auf, dich zu lieben. Das verspreche ich, der HERR, dein Erlöser. 10 Berge mögen einstürzen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir wird nie erschüttert, und mein Friedensbund mit dir wird niemals wanken. Das verspreche ich, der HERR, der sich über dich erbarmt!«

Man muss diese Worte auf der Zunge zergehen lassen und richtig in sich hineinsaugen. Gott reicht uns seine Hand zur Versöhnung, er gibt nicht auf, sondern bietet einen Neuanfang an.
Wir müssen uns das immer wieder vor Augen führen, was für ein großartiges Szenarium sich hier abspielt. Gott sagt nicht: Ich will es noch mal versuchen, aber wehe es geht wieder schief, sondern ein für alle Mal bis in Ewigkeit bleibt die Liebe, bleibt die ausgestreckte Hand von meiner Seite bestehen.

Gott riskiert damit ständig neu verletzt zu werden, dass seine Liebe ausgenutzt oder nicht beantwortet wird.

Er hat es riskiert, dass die Menschen seine Liebe, die in der Person Jesu zu uns gekommen ist, ablehnen, aus dem Leben rauswerfen und am Kreuz umbringen. Er riskiert es bei jedem einzelnen, dass man ihn verlacht, aus dem Leben verbannt, an ihm vorbeigeht.
Wie weh muss ihm das tun, wie groß die Enttäuschung sein? Aber wieviel größer muss seine Liebe zu uns sein, wenn er sein Angebot, uns seine ganze Liebe zu schenken, aufrechterhält.

Das muss man sich täglich neu bewusst machen und daraus leben.

Welche Auswirkungen hat diese unfassbar große Liebe Gottes bei uns?

Jeder muss das für sich klären. Ich will hier von mir reden, was es für mich bedeutet. Diese große Zusage macht mich einerseits nachdenklich, weil ich mich frage, was bringe ich auf an Liebe zu Gott und dem Nächsten. Wie oft handle ich einfach lieblos? Wie schnell bin ich enttäuscht und ziehe mich zurück?

Aber vor allem macht sie meinen Glauben unendlich froh.

Ich habe viel falsch gemacht im Leben, aber Gott ist nicht nachtragend. Ich kann die Probleme des Lebens mutig anpacken und brauche nicht mit der Angst zu leben, Gott könnte zornig sein und sich von mir zurückziehen, wenn ich dabei etwas falsch mache. Ich bekomme Orientierung im Leben von Gott selbst. Was könnte besser sein? Ich habe in jeder Situation Gott an meiner Seite, ob in Einsamkeit, in Krankheit, oder auch im Sterben. Und ich bekomme Menschen, die die gleichen Erfahrungen mit Gott machen, und die mich auf meinem Weg begleiten und ermutigen.

Predigt zu Jesaja 54, 7 - 10 7 Wochen mit Jesus unterwegs Passionsweg Passion Glauben praktisch konkret Predigt zu Matthäus 8, 23 - 27 Matthäus 17, 1 - 9 Römer 8, 31 - 39 Jeus Liebe Herz Kreuz Sturmstillung Jesus rettet seine Jünger Stürme des Lebens
Foto: Martina Heins

Aber in diese überschwängliche Freude mischt sich auch Trauer,

wenn ich sehe, wie viele Menschen an der ausgestreckten Hand Gottes vorbeigehen und andere Dinge des Lebens für viel wichtiger halten.
Wo doch jeder sehen muss, dass es ohne Gott nicht geht. Ich weiß nicht, woran das liegt.

Aber eines weiß ich, und das möchte ich jedem mitgeben. Wer sein Leben mit Gott baut, der hat in allem einen sicheren Grund, denn Gottes Liebe in Jesus ist ohne Vorbehalte und Vorwürfe und nichts kann sie erschüttern. Darauf kann man sein Leben aufbauen und getrost leben.
Predigt zu Jesaja 54, 7-10
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