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Die 2. bis 4. Predigt sind Teile einer Predigtreihe über Paulus
Predigt zu Apostelgeschichte 9, 1-9 am 4. Sonntag nach Trinitatis
1 Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester 2 und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, dass er Anhänger dieses Weges, Männer und Frauen, wenn er sie fände, gefesselt nach Jerusalem führe. 3 Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; 4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? 5 Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. 6 Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. 7 Die Männer aber, die seine Gefährten waren, standen sprachlos da; denn sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemanden. 8 Saulus aber richtete sich auf von der Erde; und als er seine Augen aufschlug, sah er nichts. Sie nahmen ihn aber bei der Hand und führten ihn nach Damaskus; 9 und er konnte drei Tage nicht sehen und aß nicht und trank nicht.
Einige Zeit hatte ich vor meinem Computer eine Karte mit dem Spruch „Vergiss Deine Träume nicht!“ stehen.
Träume hatte ich schon viele: Als Kind war es mein Traumberuf, Landwirt zu werden, später träumte ich davon, einmal Rallye zu fahren oder eine Reise über die Panamericana von Alaska bis Feuerland zu unternehmen. Als Pastor träumte ich von lebendigen Gemeinden und zwischendurch von einer Finca in Südspanien.
Es gibt kleine Träume, über die wir sagen: Es ist schön, wenn sie in Erfüllung gehen, aber wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm. Und es gibt große Träume, von denen wir das Gefühl haben, davon hängt unser Lebensglück ab, zum Beispiel der Arbeitsplatz, ein freundliches Miteinander, Erfolg haben in dem, was man sich vornimmt oder die Wiederherstellung von Gesundheit. In ärmeren Ländern träumen manche Menschen davon, sich einmal satt essen zu können, eine Schulbildung zu erhalten oder einen Arzt bezahlen zu können.
Träume begleiten uns unser ganzes Leben:
Kleine Kinder träumen davon, zur Schule gehen zu können, dann kommen Träume vom Schulabschluss, Beruf, von der Heirat, Kinder zu bekommen, vom Ruhestand, gesund alt zu werden und dazwischen viele andere Träume.
Wir brauchen Wünsche, Träume und Ziele, auf die wir zugehen, und die wir erreichen wollen,
denn sie setzen Kräfte frei im Leben und geben Dynamik. Ohne diese Träume sterben wir innerlich ab, die Seele wird trüb und der ganze Körper müde.
Aber so wie sie uns Lebenskraft geben, können sie auch das Leben zerstören,
zum Beispiel wenn die Träume zerplatzen wie eine Seifenblase, und wenn wir ein Ziel erreicht haben, brauchen wir das nächste. Es befriedigt nur für kurze Zeit. Wir kommen eigentlich nie zur Ruhe. Und wenn wir etwas erreicht haben, kommt die Angst, wir könnten es wieder verlieren, zum Beispiel den Arbeitsplatz, ein friedliches Miteinander, Gesundheit oder Erfolg. Träume können auch schlecht sein für uns oder für andere. Nazis und Terroristen leben ihren zerstörerischen Traum, und auch im privaten Leben können Träume sich am Ende als zerstörend für uns und andere erweisen, zum Beispiel in der Ehe oder am Arbeitsplatz.
Sind unsere Träume, von denen wir Glück erwarten, wirklich sicher und gut?
Paulus hatte für sein Leben auch einen Traum:
Er wollte gebildet sein, ein Gelehrter im jüdischen Recht, besonders gut sein und für den jüdischen Glauben eintreten. Die Christen sah er als eine Gefahr an, die beseitigt werden musste.
Deshalb war er unterwegs nach Damaskus, um dort die Christen zu verfolgen und gefangen zu nehmen, wie wir es in unserem Abschnitt gelesen haben.
Und nun auf dem Weg nach Damaskus begegnet Paulus Jesus! Diese Begegnung wird zu einem Bruch in seinem Leben, verändert sein Leben von Grund auf und gibt seinem Leben eine ganz neue Richtung.
Normalerweise hoffen wir doch, wenn wir Gott begegnen, dass Gott uns hilft,
dass unsere Träume in Erfüllung gehen, zum Beispiel für eine glückliche Ehe, Gesundheit, Erfolg am Arbeitsplatz oder in anderen Bereichen. Er ist doch der liebe Gott, so denken wir, und es heißt doch, dass Gott uns liebt, und wenn er uns doch liebt, dann muss er uns doch dabei helfen.
Es passiert bei Paulus genau das Gegenteil:
Jesus macht ihm einen Strich durch die Rechnung, und zwar grundlegend. Für Paulus ist es zunächst eine „bittere Pille“, die er schlucken muss. Die Träume werden zerstört, er scheitert. Körperlich greift Gott ein und macht ihn hilflos. Er ist blind, wird zu Boden gedrückt. Er muss sich ergeben. Er ist am Ende.
Wenn wir so etwas erleben, kommt dann nicht schnell die Frage: „Gott, wo bist du, wo ist deine Liebe?“ Aber so ist Gott. So handelt er mit uns. Gott kann unsere Träume zerstören.
Deshalb scheuen viele Menschen sich vor Gott und halten ihn auf Distanz
mit anscheinend klugen Argumenten, wie zum Beispiel: „Man soll nicht so fanatisch werden.“, „Keiner weiß genau etwas über Gott.“, „Wenn ich älter bin, kümmere ich mich darum.“, „Wo war Gott in meinem Leid und im Leid der Welt?“ Denn jeder spürt instinktiv: Wenn ich mich richtig auf Gott einlasse, dann zerstört Gott meinen Glauben daran, dass mein Leben und die Welt besser wird, wenn meine Träume und Ziele in Erfüllung gehen und es kann auch passieren, dass er meine Träume und Pläne wirklich zerstört. Dann geht es nicht mehr um unsere Träume, Pläne Wünsche, sondern um Jesus Christus. Wären Sie bereit, um Gottes Willen auf Ihre Wünsche und Träume zu verzichten?
Wir möchten immer gerne beides zusammen haben: unsere Träume und Pläne und Christus, aber das geht nicht.
Deshalb muss Paulus erst einmal das Alte loslassen, aufgeben und sich ganz auf Christus einlassen.
Zunächst ist das sehr bitter für ihn, aber viel später schreibt er in Philipper 3, 7+8: „7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. 8 Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, auf dass ich Christus gewinne.“
Das ist das Faszinierende, wenn wir uns ganz auf Christus einlassen: Da erstrahlt vor unseren Augen das Wunderbare, was Christus uns schenkt:
Zunächst ist es die Liebe, die es sonst nirgends gibt.
Der lebendige Gott meint uns; so sehr, dass er dafür ans Kreuz gegangen ist. Er verurteilt uns nicht, sondern zeigt uns seine ganze Liebe. Bei ihm können wir ganz zu Hause sein. Wir können uns in seine Hand geben und brauchen keine Angst mehr zu haben.
Dann haben wir die wunderbare Aussicht auf die Ewigkeit.
Er öffnet die Tür zu Ewigkeit, wo die ganze Herrlichkeit Gottes auf uns wartet, das eigentliche Leben ohne Leid, Trauer, Angst und Tod. Das ist ein wirklich guter Traum, für den es sich lohnt, dafür zu leben und der nicht zerbricht.
Und wir bekommen ein sinnvolles Leben,
in dem das Glück nicht abhängig ist von unseren eigenen Träumen und Plänen, sondern unser Leben wird sinnvoll und angefüllt, weil wir für Jesus etwas tun dürfen, indem wir seine Liebe weiter geben, sein Reich bauen und dafür Kraft, Zeit und Gaben einsetzen. Das ist wirklich sinnvoll für Jugendliche, Erwachsene, Junge und Alte.
Das können wir erleben, wenn wir uns ganz auf Christus einlassen, aber wir erleben es oft nicht, weil wir immer beides wollen:
das Glück durch unsere Träume und ein bisschen Christus. Unser Glaube ist dann träge und kraftlos, weil wir Christus dann nur wie durch einen trüben Schleier erleben. Und dieser Schleier ist das Festhalten an unseren Träumen und Plänen: Wir setzen unsere Kraft und Zeit und Gaben für unsere Träume ein und können dann nicht erleben, wie sinnvoll und befriedigend es ist, alles für Christus einzusetzen. Wir erhoffen unser Lebensglück davon und erleben nicht, was Christus uns alles geben kann an Liebe, Geborgenheit, Zufriedenheit und vielem mehr. Wir fühlen uns dann enttäuscht, verletzt, verzweifelt und ängstlich, weil unsere Träume zerplatzen und erleben nicht, dass Christus uns einen unzerbrechlichen Traum gibt.
Erst wenn wir es Christus überlassen, ob er unsere Träume durchkreuzt oder nicht, wird das Herz voll von Christus.
Manchmal schenkt er es uns, dass unsere Träume in Erfüllung gehen: kleine und große, aber manchmal zerstört er sie, nicht um uns zu schaden, sondern um uns einen wirklichen guten Lebenstraum zu geben, nämlich in allem eins zu werden mit Christus, um uns in seinen Dienst zu einem wirklich sinnvollen Leben zu bringen.
Die Frage, die jeder für sich beantworten muss, ist:
Halten wir an unseren Träumen und Zielen fest mit allen Hoffnungen, Enttäuschungen und Ängsten, dann werden wir nicht erfahren, was Gott uns in Christus alles gibt, oder gehen wir zu Christus, ganz gelassen und voller Vertrauen, dass er mit unserem Leben machen soll, was er will, dass er uns auf eine neue Lebensbahn setzt, auf ein Ziel zu, das wirklich gut ist und für das es sich lohnt, zu leben?
Predigt zu Apostelgeschichte 9, 1-9
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Predigt zu Apostelgeschichte
9, 1-9 – Teil 1
am 8. Sonntag nach Trinitatis
In den nächsten Predigten wollen wir uns mit Paulus beschäftigen. Heute geht es um seine Begegnung mit Christus.
Wir lesen dazu aus Apostelgeschichte 9, 1-9:
1 Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester 2 und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, dass er Anhänger dieses Weges, Männer und Frauen, wenn er sie fände, gefesselt nach Jerusalem führe. 3 Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; 4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? 5 Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. 6 Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. 7 Die Männer aber, die seine Gefährten waren, standen sprachlos da; denn sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemanden. 8 Saulus aber richtete sich auf von der Erde; und als er seine Augen aufschlug, sah er nichts. Sie nahmen ihn aber bei der Hand und führten ihn nach Damaskus; 9 und er konnte drei Tage nicht sehen und aß nicht und trank nicht.
Stimmen Sie mir aus Ihrer eigenen Lebenserfahrung zu: „Es gibt Irrwege im Leben, die wir für richtig halten und richtige Wege, an denen wir achtlos vorbeigehen.“?
Es sind manchmal kleine Entscheidungen in dem, was wir tagtäglich sagen und tun, aber auch größere wie zum Beispiel bei der Berufswahl und in der Beziehung zu Menschen oder auch grundsätzliche Lebensentscheidung in den Fragen, woran orientiere ich mich, was gibt mir Halt und wo suche ich mein Glück? Wir können das im eigenen Leben sehen, aber auch in der Gesellschaft und in der Kirche.

Ein besonderes Beispiel dafür ist Paulus:
Er hatte studiert, war ein gebildeter Mensch und ein frommer Jude. Er wusste genau, was richtig und falsch ist, und er bekämpfte alles, was seinen Vorstellungen entgegenstand. So verfolgte er auch die Christen, die für ihn Ketzer und eine Sekte waren. Und er war sich sicher, auf dem richtigen Weg zu sein und das Richtige zu tun.
Aber dann hatte er dieses Erlebnis: Christus begegnet ihm und redet ihn an.
Das Ganze spielt sich ein Paar Jahre nach Jesu Tod und Auferstehung ab. Paulus befindet sich gerade auf dem Weg von Jerusalem nach Damaskus, um auch dort die Christen zu verfolgen und diese „Sekte“ möglichst auszulöschen. Paulus dachte, Jesus sei tot, und nun passiert das mit ihm.
Diese persönliche Begegnung mit Jesus verändert sein Leben.
Er erkennt, alles war ein Irrweg und bezeichnet es später in seinem Brief an die Philipper, Kapitel 3 sogar als Dreck. So kann es sein, dass selbst die scheinbar frömmsten, moralischsten und von vielen Menschen anerkannten Gedanken und Handlungsweisen ein Irrweg sind.
Ich bin davon überzeugt, dass Gott uns immer wieder anspricht,
nicht nur in Grundentscheidungen des Lebens, sondern in allen Lebensbereichen, um uns von Irrwegen auf seine richtigen Wege zu führen. Bevor wir jetzt darüber reden, wie er das tut, oder bevor Sie sagen, ich höre nichts, habe ich eine Frage an Sie: Glauben Sie, dass Sie das brauchen als junge oder alte Menschen, als Kirchgänger oder Nichtkirchgänger, dass Jesus Sie auf seine richtigen Wege führt?
Wie spricht Gott zu uns?
Paulus hört hier eine deutliche Stimme. Das gibt es auch heute noch, aber die meisten erfahren das so nicht, weil zum Beispiel die Stimmen dieser Welt oftmals viel zu laut sind und Gottes Stimme überschreien.
Aber neben der akustischen Sprache gibt es auch bei uns noch eine Körper- und Zeichensprache,
ganz ausgeprägt in der Taubstummensprache. Unsere Körper- und Zeichensprache sagt viel. Wir lernen sie von Kind an gleich mit. In anderen Ländern gibt es andere Zeichensprachen. Wenn man sie verstehen und reden will, muss man sie lernen.
Genauso ist es bei Gott auch. Er bedient sich uns gegenüber oft einer Art „Zeichensprache“,
zum Beispiel in dem, was wir erleben, in Begegnungen mit anderen Menschen oder bei Schutz oder Unglück. Durch all das kann Gott zu uns reden. Und er redet sehr deutlich zu uns durch die Bibel.
Vielleicht haben Sie es schon erlebt und Gottes Ansprache an Sie dadurch gehört, vielleicht aber auch als Hirngespinst beiseitegeschoben. So redet Gott viel zu uns, aber meistens verstehen wir ihn nicht. Wir werden es immer mehr verstehen, je mehr wir Gottes Zeichensprache lernen, und wir lernen sie, je mehr wir uns mit Gott, mit Christus beschäftigen. Dabei kann die Bibel eine große Hilfe sein oder auch Erfahrungen anderer Menschen, um Gottes Reden ganz persönlich für sich zu hören.
Was sagt Gott uns dann?
Bei Paulus sehen wir: Jesus macht ihm keine Vorhaltungen.
Grund genug hätte er gehabt. Wenn wir ganz ehrlich sind, dann hätte Gott auch bei uns genug Grund. Aber es geht ihm nicht darum, uns ein schlechtes Gewissen zu machen. Er kommt nicht mit Moral, mit den 10 Geboten, gutem Benehmen, Ordnungsfragen oder einem theologischen Vortrag. Das ist das, was viele Menschen erwarten, wenn sie mit Christen oder Kirche zusammenkommen und leider wird die Erwartung oft bestätigt. Bei Gott ist das anders!
Jesus stellt sich Paulus vor:
Ich bin der, den du bekämpfst, von dem du geglaubt hast, er sei tot, aber ich lebe! Was ich gesagt und getan habe ist wahr. Gott selbst hat es bestätigt. Du kannst an mir vorbeigehen, du kannst gegen mich kämpfen, aber dennoch bleibe ich immer der, der den Menschen den Weg zu Gott und den Weg zum Leben gibt. Jesus spricht Paulus persönlich an und bringt ihn dadurch mit sich selbst als den Auferstandenen in Verbindung.
Wenn Christus uns anspricht, dann geht es ihm immer darum, dass wir uns ihm zuwenden,
nicht um uns ein schlechtes Gewissen oder Vorhaltungen zu machen und auch nicht, damit wir einen bestimmten Lebensstil übernehmen, brav werden und uns richtig benehmen, sondern damit wir uns ihm zuwenden und von ihm den Weg des Lebens zeigen lassen. Wenn ein Mensch das zum ersten Mal richtig erlebt, dann bedeutet das ein großer Einschnitt, eine große Kehrtwendung im Leben, wie hier bei Paulus. Aber danach ist es immer so, wenn Gott uns anspricht, dann will er zunächst immer, dass wir uns zu ihm hinwenden und von ihm lernen. Und jedes Mal, wenn wir hinhören, dann wird die Beziehung zu Gott ein Stück tiefer und fester.
Wozu soll das gut sein?
Paulus erkennt hier,
dass er vorher auf einem Irrweg war, obwohl er sich ganz sicher in seinen Überzeugungen war. Er lernt von Jesus einen ganz neuen guten Weg, und Paulus glaubt ihm.
Und wie ist das bei uns?
Wir haben uns heute weitgehend so eingerichtet, dass wir uns nicht mehr mit Gottes Stimme in unserem Leben beschäftigen, sondern festhalten an unseren Lebenskonzepten, der eine mehr konservativ und der andere mehr progressiv, mit alten oder neuen Gewohnheiten oder mit anderen scheinbar guten Ideen und Theorien. Dabei kann es uns passieren, dass wir Irrwege für richtig halten und am richtigen Weg achtlos vorbeigehen, sowohl privat als auch in der Gesellschaft und in der Kirche.
Ich meine, es lohnt sich, Gottes Stimme für unser Leben wieder ernster zu nehmen
und uns mehr damit zu beschäftigen, damit wir ihn auch verstehen. Der Kirchgang bringts nicht, auch nicht die Konfirmation oder kirchliche Trauung, sondern ob wir uns täglich immer wieder einlassen auf eine neue lebendige Beziehung zu Christus.
Was das bedeutet, darüber geht es in der nächsten Predigt.
Zum Schluss noch eine Frage: Was meinen Sie: brauchen Sie Gottes Ansprache in Ihrem Leben?
Predigt zu Apostelgeschichte 9, 1-9 – Teil 1
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Predigt zu Apostelgeschichte
9, 1-9 – Teil 2
am 9. Sonntag nach Trinitatis
1 Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester 2 und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, dass er Anhänger dieses Weges, Männer und Frauen, wenn er sie fände, gefesselt nach Jerusalem führe. 3 Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; 4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? 5 Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. 6 Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. 7 Die Männer aber, die seine Gefährten waren, standen sprachlos da; denn sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemanden. 8 Saulus aber richtete sich auf von der Erde; und als er seine Augen aufschlug, sah er nichts. Sie nahmen ihn aber bei der Hand und führten ihn nach Damaskus; 9 und er konnte drei Tage nicht sehen und aß nicht und trank nicht.
Zunächst will ich in drei kurzen Sätzen wichtige Inhalte aus der ersten Predigt zu Apostelgeschichte 9, 1-9 zusammenfassen: Es gibt Irrwege im Leben, die wir für richtig halten und richtige Wege, an denen wir achtlos vorbeigehen. Meinen Sie, dass Sie Gottes Stimme für Ihren Alltag brauchen, um den richtigen Weg zu gehen? Jesus spricht uns an, nicht um uns eine Moral zu geben, sondern um mit uns eine persönliche Beziehung aufzubauen oder zu vertiefen.
Was passiert nun, wenn Gott einen Menschen anspricht?

Die Antwort finden wir bei Paulus: Er wird blind!
Bei Blindheit geht es hier nicht nur um die körperliche Einschränkung, nichts mehr sehen zu können, sondern auch um den übertragenen Sinn, dass wir nichts mehr erkennen, nicht mehr wissen was richtig und falsch, wichtig und unwichtig ist.
Vorher wusste Paulus immer ganz genau, was richtig und falsch ist, wie man sich zu verhalten hat. Er kannte die Lehren über Gott und wie man alles zu verstehen hat, denn er hatte es studiert und war ein frommer Mann. Nun war alles zerbrochen. Nichts galt mehr. Alles war durch die Begegnung mit Christus ungültig geworden. Später schreibt er in Philipper 3, 7+8: „7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. 8 Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, auf dass ich Christus gewinne.“ Nach der Begegnung mit Christus musste Paulus bei „Null“ anfangen und sich führen lassen. Er war hilflos wie ein Blinder.
Wenn Gott uns anspricht und dadurch unser Leben verändern will, dann ist das so, dass erst einmal das Alte zusammenbricht.
Was ist das Alte bei uns?
Jeder Mensch hat Sehnsucht nach Halt, denn unser Leben wird weitgehendst von der Angst bestimmt, es nicht mehr im Griff zu behalten. Oft geschieht das ganz unbewusst. Darum suchen wir Halt, zum Beispiel in der Beziehung zu Menschen, in der eigenen Kraft, dem eigenen Können oder in Gewohnheiten, Prinzipien, Überzeugungen, die uns Orientierung geben. Das soll uns Sicherheit geben.
Wir ordnen das Leben geistig, in Beziehungen, moralisch – in wichtig und unwichtig, richtig und falsch, gut und schlecht. Das gibt uns Sicherheit und ist unsere menschliche Antwort auf die Sehnsucht nach Halt. Denn was uns Sicherheit gibt, überwindet unsere Angst, und deshalb sind wir an den Punkten nur ungern bereit, uns zu verändern.
Wenn nun Gott uns anspricht, dann will er uns einen neuen Halt in der Beziehung zu ihm geben,
eine neue Sicherheit und eine neue Orientierung. Wenn Gott uns anspricht und wir uns darauf einlassen, dann entdecken wir, dass die alten Sicherheiten nur scheinbare Sicherheiten sind. Sie können schnell zerbrechen. Was Gott uns gibt ist dagegen auf ewig gültig und haltbar.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung:
Zu Beginn meines Studiums wollte ich alles genau wissen, alle Aussagen der Bibel und die Lehren der Kirche verstehen. Außerdem wollte ich ganz genau wissen, wie man sich als Christ in verschiedenen Lebenssituationen zu verhalten hat, um dann danach zu leben. Davon erhoffte ich mir Sicherheit im Verhältnis zu Gott und in meiner Lebensgestaltung, bis ich eines Tages begriff, dass das weder möglich ist noch mir wirklich Sicherheit bringt. Was zählt und wirklich Sicherheit bringt, ist allein die Liebe und Gnade Gottes.
So ist das, wenn Gott mit uns redet.
Das Alte zerbricht, woran wir uns festhalten, und wo wir Orientierung suchen. Es entsteht zunächst eine innere Leere. Wir müssen erkennen: Ich weiß nichts, ich bin nicht besser als andere. Ich bin einzig und allein abhängig von Gottes Gnade und Liebe.
Wenn man den Zerbruch in sich zulässt, dann füllt Gott uns neu an mit seiner Liebe, mit der Gewissheit, dass es seine Gnade ist, die uns hält, die uns Selbstbewusstsein und die Hoffnung auf die Ewigkeit gibt.
Die Frage ist, ob wir das zulassen, dass das Alte zerbricht.
Es ist für uns oft nicht so einfach. Es kann wehtun, denn wir haben ja immer darauf vertraut, dass es uns Sicherheit gibt. Und nun sagt Gott: Vertraue mir, dass meine Sicherheit besser für dich ist.
So versuchen wir häufig das, was wir an menschlichem Halt aufgebaut haben, an menschlicher Orientierung und alle menschlichen Sicherheiten mit einzubeziehen in den Glauben.
Wir erhoffen uns dann von Gott, dass er uns hilft, unsere menschlichen Sicherheiten zu stützen, zum Beispiel wenn Beziehungen, die uns Sicherheit gaben, zu zerbrechen drohen, dann bitten wir Gott um Hilfe, oder bei gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Problemen. Und manchmal sind wir enttäuscht, wenn er es nicht tut und fragen: „Wie kann Gott das zulassen?“ „Warum tut er nichts, ich habe doch gebetet.“
Aber Gott ist kein „Ergänzungstarif“ zu unserem menschlichen Leben, sondern er schafft neues Leben.
Ergänzungstarife decken bei Versicherungen ab, was der Grundtarif nicht abdeckt. Gott deckt nicht ab, was uns noch fehlt, sondern er will in uns eine ganz neue Sicherheit schaffen durch die Beziehung zu ihm.
Das ist der Grund, warum sich viele Menschen nicht richtig auf den Glauben einlassen können – oder warum Menschen sich nicht auf Veränderungen durch den Glauben einlassen, zum Beispiel Veränderung von Meinungen, Gewohnheiten oder Verhaltensweisen.
Das ist der Grund, warum es auch unter Christen oft so starr und unbeweglich zugeht, warum Christen sich auch über nebensächliche Dinge streiten, warum oft unter Christen so wenig von der Freude zu spüren ist. Deshalb sagt Jesus: Die Sünder, die Ausgestoßenen finden leichter zu Gott, denn bei ihnen ist schon alles zerbrochen.
Können sie das zulassen, dass Sie „blind“ werden wie Paulus und das Alte zerbricht und können Sie sich richtig über Gottes Gnade und Liebe freuen?
Wenn wir das zulassen, dann beginnt Gott bei uns etwas Neues zu schaffen, manchmal ganz langsam, manchmal spürbar,
einen neuen Halt, der aus der Ewigkeit kommt und nicht zerbricht, eine neue Orientierung, die von dem kommt, der uns gutes ewiges Leben gibt, einen neuen Sinn, der dem Bild Gottes entspricht, eine neue Hoffnung, die bis in die Ewigkeit reicht und eine neue Freude, die auch im Leid durchträgt. Paulus schreibt in 2. Korinther 5, 17: „Darum ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
Es lohnt sich, sich auf Gottes Wort an uns einzulassen, es lohnt sich, darum zu ringen, dass wir Gottes Stimme in unserem Leben hören und unser Leben neu danach ausrichten!
Predigt zu Apostelgeschichte 9, 1-9 – Teil 2
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Predigt zu Apostelgeschichte
9, 1-9 – Teil 3
am 10. Sonntag nach Trinitatis
1 Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester 2 und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, dass er Anhänger dieses Weges, Männer und Frauen, wenn er sie fände, gefesselt nach Jerusalem führe. 3 Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; 4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? 5 Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. 6 Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. 7 Die Männer aber, die seine Gefährten waren, standen sprachlos da; denn sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemanden. 8 Saulus aber richtete sich auf von der Erde; und als er seine Augen aufschlug, sah er nichts. Sie nahmen ihn aber bei der Hand und führten ihn nach Damaskus; 9 und er konnte drei Tage nicht sehen und aß nicht und trank nicht.
Zunächst will ich in kurzen Sätzen wichtige Inhalte aus der ersten und zweiten Predigt zu Apostelgeschichte 9, 1-9 zusammenfassen: Es gibt Irrwege im Leben, die wir für richtig halten und richtige Wege, an denen wir achtlos vorbeigehen. Meinen Sie, dass Sie Gottes Stimme für Ihren Alltag gebrauchen, um den richtigen Weg zu gehen? Jesus spricht uns an, nicht um uns eine Moral zu geben, sondern um mit uns eine Beziehung aufzubauen oder zu vertiefen.
In der zweiten Predigt ging es um die Frage: Was passiert, wenn Jesus einen Menschen anspricht? Die Antwort lautete: Jesus macht uns im übertragenen Sinn erst einmal „blind“. Alles, was wir vorher voller Überzeugung als richtig und falsch angesehen haben, was uns Sicherheit und Orientierung gegeben hat, wird in Frage gestellt. Jesus schenkt uns dann eine neue Wahrheit, ein neues Leben mit einer ewigen Sicherheit und Orientierung.
Heute geht es um die Frage: Was will Jesus bezwecken, wenn er einen Menschen anspricht?
Die Antwort lautet: Jesus will uns für seine Sache gebrauchen.
In der Sportsprache würde es heißen: Jesus will uns in seine Mannschaft aufnehmen und dort einen bestimmten Platz geben.
Um darauf einzugehen, was das bedeutet, will ich zunächst auf ein Missverständnis eingehen:
Manche Christen denken dabei sofort, dass sie mehr in der Kirche mitarbeiten und für sie etwas tun sollen. Eine Frau sagte mir einmal: „Ich kann nicht mehr, ich habe doch auch noch Familie, meine Arbeit und bin in einem Verein aktiv. Ich kann nicht noch mehr Zeit für die Kirche aufwenden.“ Dahinter steht dann der Gedanke: Glaube und Kirche gehört zusammen, und der Rest ist glaubensfreie Zone. In der Kirche ist Gott, aber sonst hat das Leben mit Gott nichts zu tun. Viele Menschen lassen sich nicht mehr auf den Glauben ein, weil sie Angst haben, sie müssten dann nur noch in der Kirche sitzen und würden das mit den anderen Dingen des Lebens nicht mehr vereinbaren können. Wenn es heißt, Gott will dich gebrauchen, dann geht es nicht darum, von der Kirche vereinnahmt zu werden!
Die Frage ist: Wofür leben Sie:
für die Familie, für die Arbeit, Haus und Garten, Vergnügen, Kirche, oder für alles ein bisschen? Paulus lebte für seine frommen Vorstellungen, Gesetze und Regeln, und er meinte, damit etwas Gutes für Gott und die Menschen zu tun, aber es war nicht so.
Nun kommt bei Paulus durch die persönliche Begegnung mit Jesus die Wende. Jesus macht ihm deutlich: Du sollst für mich leben. Das sagt er auch uns!
Was ist damit gemeint?
Gott hat angefangen, in der Welt etwas zu tun, weil er sich die Welt und unser Leben anders vorstellt als es ist. Mit Abraham hat er in 1. Mose 12 neu angefangen, sein Heil in die Welt zu bringen, aber erst mit Jesus ist sein vollkommenes Heil in die Welt gekommen. Durch Jesus können Menschen dieses Heil in Liebe, Annahme und Vergebung erfahren, und in heilen Beziehungen zu Gott, zu sich selbst, zum Nächsten und mit der Natur leben. Man kann es auch als Leben im vierfachen Frieden bezeichnen. Alles, was bei Jesus zu sehen ist, gilt nun auch für Menschen, die ihm folgen.
Nun braucht er Menschen, die dieses Werk fortsetzen, und die darauf hinweisen, wo es das Heil Gottes gibt. Die Quelle des neuen Lebens ist Jesus.
Stellen wir uns eine Wüste vor, die fruchtbar werden soll: Alles ist trocken und ohne Leben. Nun macht einer eine Bohrung und findet Wasser. Jetzt werden Menschen gebraucht, die das Wasser verteilen und anderen den Weg zur Quelle zeigen.
So braucht Gott Menschen, die sein Heil in der Welt verteilen und anderen zeigen, wo sie dieses Heil finden können. Darum braucht Gott auch Sie heute!

Wie sieht das aus?
Bei Paulus bedeutete es eine völlige Lebensveränderung: Wohnort, Freundeskreis, Lebensstil, Arbeit, alles veränderte sich. Und doch entspricht das, was Gott mit Paulus vorhatte den Begabungen und Fähigkeiten, die er hatte: geistige und handwerkliche Fähigkeiten, er war ein guter Lehrer, konnte mehrere Sprachen und hatte Durchsetzungsvermögen. So erhielt Paulus von Gott seine besondere Aufgabe.
Auch heute passiert es noch, dass Menschen ihr ganzes oder große Teile ihres Lebens verändern, wenn Gott sie anspricht. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Meistens jedoch geht es in der gleichen Umgebung weiter, denn Gott braucht überall Menschen, um sein Heil auszubreiten, aber immer gebraucht Gott uns so wie es unseren Begabungen und Fähigkeiten entspricht.
Wie das ganz konkret aussieht, das bekommen wir nur raus, wenn wir uns auf Christus neu einlassen,
indem wir uns zum Beispiel um bestimmte Menschen kümmern oder auch im Beruf Zeit und Herz für die Sorgen der Kunden oder Kollegen haben, zum Beispiel als Steuerberater, Gastwirt oder in der Fabrik. Im Arbeitsleben können Christen oft gute Seelsorger sein. Natürlich können wir auch Aufgaben in der Gemeinde wahrnehmen oder uns in besonderer Weise um die Familie kümmern.
Jeder muss Gott fragen: Was willst Du, was ich mit dem, was du mir gegeben hast, machen soll, zum Beispiel meiner Kraft, Zeit, Gaben, Geld, Menschen, Freude oder Erfahrung?
Gott will Sie mit allem für seine Sache gebrauchen.
Zum Beispiel ältere Menschen:
Gott gebraucht sie für seine Sache. Manche fragen sich: Wofür bin ich in meinem Alter noch zu gebrauchen? Neben den unterschiedlichen Gaben, die jeder von uns hat, haben Sie alle etwas Wichtiges und sehr Wertvolles: einen großen Schatz an schöner und tiefer Lebenserfahrung. Und wenn sie den vom Glauben her verstehen bedeutet das einen unsagbaren Reichtum, den Sie mit anderen teilen können.
Oder junge Menschen:
Viele junge Menschen fragen nach dem Sinn des Lebens. Dabei wird viel Vordergründiges angeboten. Meistens endet das damit, dass man aufhört zu fragen und sich einrichtet. Gott braucht euch, da wo ihr lebt und in der Gemeinde. Und die Menschen um euch herum brauchen Gott – durch euch. Ihr gestaltet die Zukunft mit, und wenn die Zukunft gut sein soll, dann darf sie nicht ohne Gott sein, ohne seine Liebe, ohne seine Orientierung.
Und Menschen im mittleren Alter:
Sie haben Ihr Leben eingerichtet mit Routine, Gewohnheiten und Stress. Sie schaffen sich Höhepunkte, um aus dem Stress und der Routine herauszukommen, und manchmal fragen sie sich: Wofür ist das alles gut? Meinen Sie nicht, dass es sich lohnt, sich von Gott noch einmal herausfordern zu lassen und Ihre Gaben und Fähigkeiten einzusetzen für Gottes Sache? Gott hat Ihnen so viel gegeben. Wofür gebrauchen Sie es?
Wofür leben Sie? Gott spricht sie an und sagt Ihnen: Ich brauche Dich für meine Sache. Ist es nicht eine besondere Ehre, wenn wir für den allmächtigen Gott leben können. Ein sinnvolleres Leben gibt es nicht.
Predigt zu Apostelgeschichte 9, 1-9 – Teil 3
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