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Teil 1- Erhörungsgewissheit

Teil 3 – Gottes Antwort

Teil 4 – Gottes Antwort verstehen

Predigt zu Johannes 14, 12-14
am letzten Sonntag nach Epiphanias
zum Thema: Gebet –
Teil 2   – Richtig beten!


Predigt zu Johannes 14,12-14 letzter Sonntag nach Epiphanias 8,21-26 5. Mose 6, 4 - 9 Reformation Reformationsfest 1. Johannes 5, 4 1. Petrus 4, 7-11 Impuls der Woche Gebet Beten Predigt zu Römer 8,14-17 Welt Gotteskinder Jesus Reformation Gerechtigkeit Liebe Beten Gebet Erbitten

12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. 13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde im Sohn. 14 Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun. 

Welche Eigenschaften gehören zum Menschen, damit wir im vollen Sinn unser Menschsein leben können?

Dazu gehören zum Beispiel denken, kreativ und erfinderisch sein, etwas tun oder etwas empfinden. Dazu gehört auch, dass wir andere Menschen als unser Gegenüber haben, mit ihnen reden können, uns im Vergleich mit ihnen als etwas Besonderes erkennen. Wir brauchen das Gegenüber des anderen Menschen. Das ist unsere Veranlagung. Genauso gehört es zu unserer „Ur-Veranlagung“, dass wir Gott als unser Gegenüber haben, dass wir mit ihm reden und uns als sein Geschöpf, als seine Kinder erkennen.

Deshalb ist es für die Bibel so selbstverständlich, dass Menschen eine Beziehung zu Gott pflegen und mit Gott reden.

Wenn wir noch im Paradies leben würden, also in der ungestörten Gemeinschaft mit Gott, dann wüssten wir ganz genau, wie wir mit Gott reden können und was wir ihm sagen können. Das meint Jesus, wenn er in Johannes 15, 7 sagt: „Wenn ihr mit mir vereint bleibt und meine Worte in euch lebendig sind, könnt ihr den Vater um alles bitten, was ihr wollt, und ihr werdet es bekommen“, denn Jesus lebte in der Beziehung zu Gott in einem paradiesischen Zustand.

Aber diese heile Beziehung zu Gott ist zerstört, sie ist nur noch gebrochen da.

Deshalb müssen wir neu lernen, was es heißt, richtig zu beten:

Als die Jünger einmal mit Jesus zusammen waren, sagten sie: Herr, lehre uns beten!

Sie hatten begriffen, dass sie es neu lernen müssen. Als Antwort gibt Jesus ihnen das „Vater Unser“. Und in Johannes 16, 24 sagt Jesus: „Bisher habt ihr nichts in meinem Namen erbeten. Bittet, und ihr werdet es bekommen, damit eure Freude vollkommen und ungetrübt ist.“ Und Johannes schreibt in 1. Johannes 5,14+15: „Wir sind Gott gegenüber voller Zuversicht, dass er uns hört, wenn wir ihn um etwas bitten, das seinem Willen entspricht.“

Richtig beten! Dabei geht es nicht um richtige Formulierungen wie in anderen Religionen, sondern es geht um unser Herz, die Haltung unseres Herzens.

Predigt zu Johannes 14, 12-14 letzter Sonntag nach Epiphanias Beten ist mehr als Gottes Antworten auf unsere Gebet

Ich will das in drei Punkten zusammenfassen:

1. Gott ist kein „Automat“!

Ich will erklären, was ich damit meine: Wenn ich Geld brauche, dann gehe ich zur Bank, nehme meine Geldkarte, stecke sie in den Automaten, und wenn Geld auf dem Konto ist, bekomme ich das, was ich haben will. Das tue ich nicht regelmäßig, sondern immer dann, wenn ich etwas brauche. Wenn das nicht funktioniert, bin ich richtig ärgerlich auf den blöden Automaten. Aber ich baue niemals eine persönliche, vertrauensvolle Beziehung zum Automaten auf.
So gehen viele Menschen mit Gott um: Sie gehen hin, wenn sie etwas brauchen, und erwarten, dass sie das bekommen, was sie wollen. Wenn das nicht funktioniert, sind sie sauer auf Gott und zweifeln an seiner Zuverlässigkeit. Und sie bauen keine persönliche, vertrauensvolle Beziehung zu Gott auf.

Aber Gott will etwas anderes und das ist die Voraussetzung für das Gebet: Vertrauen,

dass wir ihm von ganzem Herzen vertrauen, dass er es in allen Bereichen unseres Lebens gut mit uns meint, dass wir eine vertrauensvolle Beziehung zu unserem Schöpfer, unserem Vater im Himmel haben. „Vater Unser“ beten wir. Es unser Vater im Himmel, zu dem wir beten. „Vater“ kann auch mit „Papa“ übersetzt werden. Es drückt Respekt und Vertrauen aus. Jesus geht hier nicht von den menschlichen Vätern aus, denn darunter gibt es auch viele schlechte Väter, sondern er geht von einem Idealbild des Vaters aus, zu dem wir Vertrauen haben können. Im Neuen Testament lesen wir von vielen Menschen, die Jesus um Hilfe bitten, und Jesus antwortet denjenigen, denen er hilft: „Dein Glaube (Vertrauen) hat dir geholfen“.

Es geht beim Beten nicht in erster Linie darum, etwas Bestimmtes zu erbitten, sondern richtig beten heißt: Vertrauen, eine vertrauensvolle Beziehung zu Gott pflegen.

2. Gott erfüllt, was Jesus zusagt, bzw. verspricht:

Ein Pastor sagte einmal in einem Armenviertel in Chile zu seiner Gemeinde: „Gott hat euch das tägliche Brot versprochen, aber er hat euch keinen Fernseher, Musikanlage oder sonst etwas dergleichen versprochen.“ Wir möchten gerne, dass Gott alle schlimmen Krankheiten heilt, Probleme beseitigt und unsere Wünsche erfüllt, aber das hat er uns nie versprochen. Wir wissen, dass er es kann, aber er tut es nicht immer.

Predigt zu Johannes 14,12-14 letzter Sonntag nach Epiphanias Beten Gebet um Vergebung in Jesus Christus Zusage Versprechen Wegbild aus Holz am Wanderweg Seiser Alm Südtirol Dolomiten Langkofel Plattkofel  

Gebet um Vergebung

Jesus hat uns versprochen,

dass er uns unsere Schuld vergibt, wenn wir darum bitten und darauf können wir uns verlassen. Er hat uns versprochen, uns in die Ewigkeit zu bringen, wenn wir zu ihm gehören, und darauf können wir uns verlassen. Er hat uns versprochen, dass er bei uns ist und sich um uns kümmert, wenn wir ihm vertrauen und bei ihm bleiben, und darauf können wir uns verlassen. Er hat uns versprochen, dass er uns an seine Hand nimmt und wir bei ihm geborgen sein können, und darauf können wir uns verlassen.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir Jesu Zusagen kennen und uns dann im Gebet auf Jesus berufen und sagen:

Weil Jesus mich angenommen hat und ich ihm gehöre, deshalb bitte ich. Weil Jesus mir das zugesagt hat, deshalb bitte ich im Vertrauen auf seine Zusage. Richtig beten heißt, sich auf Jesus berufen, auf sein Wort und seine Zusagen, und mit dem Herzen glauben: Jesus ist meine einzige Hoffnung, mein Halt und der Grund, warum ich im Vertrauen mit Gott reden kann.

3. Gott erfüllt alles, was im Einklang mit seinem Willen ist.

Wenn Gott will, dass ein Mensch gesund wird, und wir beten darum, dann wird er gesund.
Wenn Gott will, dass ein Mensch zum Glauben kommt, und wir beten darum, dann geschieht das. Wenn Gott will, dass ein Plan erfolgreich verwirklicht wird, und wir beten darum, dann wird der Plan erfolgreich.

Gott erfüllt alles nach seinem Willen, weil sein Wille gut ist für uns,

und er möchte, dass wir das erkennen und ihm vertrauen. Was aber nicht seinem Willen entspricht, das tut er nicht, und das ist gut für uns. Jesus wusste immer genau, was Gottes Wille in jeder Situation ist, und deshalb wurden alle Gebete erhört.

Und je mehr wir eins werden mit Jesus, desto mehr erkennen wir, was Gottes Wille ist.

Wir werden Gottes Willen nicht erkennen, wenn wir sonst immer unsere eigenen Wege gehen, unsere eigenen Pläne und Wünsche verwirklichen und dann plötzlich wissen wollen, was sein Wille ist, zum Beispiel im Beruf, in Beziehungen oder anderen Entscheidungen, sondern wenn wir mit unserem ganzen Herzen Gottes Willen erkennen und tun wollen, dann wird Jesus uns durch seinen Heiligen Geist seinen Willen zeigen, und wir werden dann da hineinwachsen, dass wir immer mehr seinen Willen erkennen und dann auch wissen, was wir beten sollen. Doch weil wir nie vollkommen eins sind mit Jesus und nie zu hundert Prozent wissen, was sein Wille ist, sollen wir unser Gebet immer schließen mit der vertrauensvollen Bitte: „Dein Wille geschehe.“

Predigt zu Johannes 14, 12-14 letzter Sonntag nach Epiphanias Lukas 2,1-20 Heiligabend Weihnachten Sinnvoll wertvoll sein 2,25-34 Weihnachtspredigt 3 Advent Liebe Jesus Christus Simeon Macht und Kirche Predigt zu Psalm 119,105 20 Sonntag nach Trinitatis Silberne Konfirmation Römer 15,7 19 Sonntag nach Trinitatis 1. Korinther 15,57 Sonntag Jubilate Ostern Osterfreude Jesus ist auferstanden und lebt 1. Mose 12,1-4 Lätare Sonntag Gottes Bund mit den Menschen in Jesus Christus Liebe Lebendige Gemeinde Aufbruch statt Abbau Predigt zu Lukas 10, 17-20 letzter Sonntag nach Epiphanias 1. Johannes 1, 1-4 Silvester Silvesterabend Altjahresabend Matthäus 5,43-48 23. Sonntag nach Trinitatis Feindesliebe Liebe Jesus 2. Timotheus 1,7-10 14. Sonntag nach Trinitatis Offenbarung 2,8-11 11. Sonntag nach Trinitatis Apostelgeschichte 2,1- 11 Pfingstsonntag Pfingsten Johannes 15,5 Jubilate 3. Sonntag nach Ostern 1. Korinther 3,11 Quasimodogeniti 1. Korinther 11,20 -29 Abendmahl Gründonnerstag letztes Abendmahl Jesus Christus Jesaja 58,1-9a Jeremia 29,13-14 Weg Suchen Römer 15,5-7 Lukas 13,1-9 Amos 5,6 Lukas 15,20-24 Andachten Predigt zu Epheser 2,19 1. Korinther 1, 3 Frieden suchen und in Jesus finden Matthäus 9, 35-38 Apostelgeschichte 1, 3 - 11 Himmelfahrt Exaudi Andachten Predigt zu Hebräer 12, 1- 3 Apostelgeschichte 16, 9 - 15 Römer 15, 4 - 13 Matthäus 21, 1-10 Liebe Herz Jesus Markus 13, 31 - 37 Ewigkeit Jesus Tod Hoffnung Impuls der Woche Jesus Liebe Herz zwei Herzen Taufe zum Glauben kommen liebende HerzenRichtig beten heißt: eins werden mit dem Willen Gottes, weil wir wissen, dass sein Wille wirklich gut ist.

Zum richtigen Beten gehören nicht die richtige Formulierung, sondern ein Herz, dass eine vertrauensvolle Beziehung zu Gott pflegen will, dass sich auf Jesus und auf sein Wort beruft und eins werden will mit dem Willen Gottes.

Jesus sagt: Wenn ihr so bittet, werden eure Gebet erhört und erfüllt.
Predigt zu Johannes 14, 12-14 am letzten Sonntag nach Epiphanias zum Thema: Gebet – Teil 2   – Richtig beten!
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Predigt zu Johannes 14, 12-14 am Sonntag Lätare

Predigt zu Johannes 14,12-19 Lätare Ostfriesland schöne Landschaft
Ostfriesland Foto: Martina Heins

Kennen Sie Deutschland?

Jeder, der in Deutschland wohnt, wird sagen: Natürlich kenne ich Deutschland! Ich lebe in diesem Land. Aber auch wenn man in dem Land wohnt, wird keiner behaupten können, dass er alle Teile, jeden Winkel, des Dorf und jede Stadt des Landes kennt. Vieles haben wir uns vielleicht auch angelesen oder von anderen gehört, aber es ist noch etwas anderes, wenn man längere Zeit dort lebt und erfährt, wie es dort wirklich ist. Unser ganzes Leben würde nicht ausreichen, um alles kennenzulernen. Es wäre deshalb dumm, zu behaupten, dass es das, was wir nicht kennen, auch nicht gibt.

So ist das auch mit unserem Glauben.

Wir leben im Glauben, wir sind Christen und wir kennen bestimmte Bereiche und Erfahrungen, und doch gibt es unzählig viele Bereiche, die wir noch nicht kennen. Unser ganzes Leben reicht nicht aus, um alles kennenzulernen. Wenn wir zum Beispiel die Bibel lesen, dann wird dort von unzähligen Erfahrungen im Glauben berichtet, und es werden Möglichkeiten, die der Glaube bietet, beschrieben, zum Beispiel die Erzählung in 2. Könige 20, dass König Hiskia eine Verlängerung seines Lebens um 15 Jahre erhält oder die vielen Wunder Jesu oder der Bericht vom Pfingstwunder in Apostelgeschichte 2. Unser Abschnitt, den wir nachher lesen, beschreibt die großen Möglichkeiten, die der Glaube an Jesus für uns bereithält. Vielleicht haben wir solche Stellen schon ein paar Mal gelesen und kennen sie, aber wir haben es selber noch nicht so erlebt. Wäre es nicht dumm, zu behaupten, nur weil wir es selbst noch nicht erlebt haben, dass es das nicht gibt und es nicht möglich ist?

Ich will unser Glaubensleben noch mit einem anderen Bild vergleichen:

Wir besuchen ein Königsschloss, in dem die Königsfamilie noch wohnt, aber ein Bereich ist offen für Besucher. Durch diesen Bereich gehen wir hindurch, besichtigen viele Räume und Gegenstände, treffen uns wieder und tauschen aus, was wir gesehen haben: große Räume, Bilder, Teppiche, alte und neue Gegenstände, Kronleuchter und vieles andere mehr. Und natürlich gibt es dort auch verschlossene Türen, die zu den Privatzimmern der Königsfamilie führen. Man möchte durchgehen und sehen, wie es dort drinnen aussieht, aber sie sind verschlossen.

So gehen wir als Christen im Glauben durch das Haus Gottes,

machen viele Erfahrungen, entdecken neue Bereiche und sehen wunderbare Dinge, und dann treffen wir uns und tauschen miteinander aus, was wir erlebt haben. Wenn wir uns noch mehr über unsere Erfahrungen austauschen würden, würden wir einen ungeheuren Reichtum entdecken. Aber wir erleben auch verschlossene Türen, Erfahrungen im Glauben, die wir in der Bibel lesen oder von anderen gehört haben, die uns aber unbekannt sind.

Predigt zu Johannes 14,12-19 Römer 15,5-7 Lukas 12,42-48 Ewigkeitssonntag Ewigkeit Tod Sterben Hoffnung 1. Thessalonicher 1,2-4 Andachten Predigt zu Römer 6,19-23 Weg Reise Apostelgeschichte 2,22-39 Pfingsten Pfingstpredigt Pfingsttag Andachten Impuls der Woche Predigt zu Lukas 22, 47 - 53 Hebräer 11, 8 - 10 Lukas 4, 16 - 31 Matthäus 8, 23 - 27 Lukas 2, 8 - 18 Philipper 4, 6-9 Matthäus 11, 28-30 Epheser 1,15-23 Johannes 20, 11-18 Ostern Auferstehung Jesus Christus Predigt Rettung Frieden Weihnachten heilig Abend Sturmstillung Jesus rettet die Jünger Stürme des Lebens Hilfe mit Jesus unterwegs sein
Foto: Martina Heins

Unser Text führt uns in die „Privatzimmer Gottes“, in den Bereich, der für uns verschlossen scheint, den Jesus aber für uns öffnet. Wir lesen aus Johannes 14, 12-14:

„12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. 13 Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater verherrlicht werde im Sohn. 14 Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“

Was sich da auftut, ist unfassbar!

In Vers 12 heißt es, dass die Jünger Werke tun werden, die Jesus getan hat, und noch größere, zum Beispiel Kranke heilen, Menschen von okkulten Bindungen befreien und alles in Liebe und Eindeutigkeit tun. Und in den Versen 13+14 wird den Jüngern verheißen, dass alles, um was sie ihn bitten werden, er ihnen geben will, also zum Beispiel auch die Bitten um Gesundheit, um materielle Dinge, um die Kraft des heiligen Geistes und die richtige Führung im Leben. Jesus sagt: Ich will es euch geben.

Wenn wir sehen, welcher Horizont unseres Glaubens sich hier auftut, dann kann einem ganz schwindelig werden. Das übersteigt alles, was wir normal im Leben erleben, auch als Christen. Aber wir wären dumm, wenn wir meinen, das gibt es nicht, nur weil wir es noch nicht erlebt haben.

Aber wie kommt man da hinein durch diese Tür und zu diesen Erfahrungen des Glaubens?

Denn nicht jeder kommt da ohne weiteres hinein und das ist gut so, denn sonst würden wir Missbrauch treiben mit der Möglichkeit und Kraft, die Gott uns gibt, zum Beispiel indem unsere Bitten nur auf den eigenen Vorteil aus sind oder sogar zum Schaden anderer, oder wir um etwas bitten, um stolz zu sein und Anerkennung von anderen zu bekommen.

Predigt zu Johannes 14,12-19 Kolosser 4, 2- 4 Matthäus 28,1-6 Ich bin Worte Jesu Passion Passionsweg Passions Projekt Dankbarkeit öffnet Türen Jesus öffnet Türen Ostern Der Himmel steht für alle offen Beten Gebet öffnet verschlossene Türen
Foto: Martina Heins

Es gibt einen Schlüssel für diese Tür.

Jesus beschreibt diesen Schlüssel in verschiedenen Formulierungen, wie zum Beispiel „Wer in mir bleibt.“, „Wer an mich glaubt“, „Wer mein Wort hält“, „in meinem Namen“. Der Schlüssel ist, dass wir eins werden mit Jesus, mit seiner Liebe, mit seinem Wort, mit seinem Tun. Je mehr wir mit ihm eins werden, desto weiter dringen wir vor in diesen Bereich des Glaubens.

So müssen wir uns fragen: Glauben wir,

dass Jesu Wort wahr ist, auch heute noch; dass sein Wort, seine Zusagen und sein Gebote für uns gelten; dass sein Wort das wichtigste ist, wichtiger als alles andere? Und ist dies unser größter Wunsch, in der Einheit mit ihm zu leben, größer als alles andere? Dann öffnet sich diese Tür immer weiter und wir lernen immer neue „Zimmer“ kennen. Dazu lesen wir jetzt einen Abschnitt von Paulus aus Philipper 3, 7-14: „Was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. 8 Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, auf dass ich Christus gewinne 9 und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott kommt durch den Glauben. 10 Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden, 11 damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten. 12 Nicht, dass ich’s schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich’s wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin. 13 Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich’s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“

Jesus Christus hat uns eingeladen in sein“ Schloss“, in das „Haus des Glaubens“ zu kommen.

Und wir sind dieser Einladung gefolgt. Wir sind als Christen in seinem Haus und haben schon viele Räume kennengelernt. Mit diesen Versen lädt er uns ein, in die „Privaträume Gottes“ zu kommen.

Predigt zu Johannes 14,12-19 Jeremia 29,13-14 Jesaja 58,7-11 Erntedank Erntedankfest Erntedank Gottesdienst mit ganzem Herzen von Herzen Geben Danken
Foto: Martina Heins
Wer diese kennenlernen will, der muss mit seinem ganzen Herzen und mit aller Kraft fragen: Herr, was willst du, was ich tun soll

in meiner Familie, meinem Berufsleben, mit meinem Geld, und meiner Zeit, unter den Bekannten und Freunden, in allen Bereichen des Lebens, Herr, was willst du in meinem Leben und mit meinem Leben, denn mein Leben gehört dir?

Wir können nur langsam und Schritt für Schritt in diesen Bereich des Glaubens hineinwachsen.

Aber mit jedem Schritt wird uns dann deutlich, dass das Wort Jesu wahr ist und dass es das einzig richtige im Leben ist, sich ihm und seinem Wort ganz anzuvertrauen. Mit ihm erwarten uns immer wieder ganz neue und bereichernde Glaubenserfahrungen, die unser Leben verändern und erneuern.

Predigt zu Johannes 14, 12-14
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